Cannabis in Spanien

Cannabis in SpanienSamewahl ist eine spanische Firma. Gegründet wurde sie vor mehr als 10 Jahren auf den Kanaren. Wegen der Ferne zu Europa zog sie aber recht bald auf das spanische Festland und ist jetzt in Algeciras, Andalusien ansässig. Ein guter Grund einmal die Situation zum Thema „Cannabis in Spanien“ näher zu beleuchten.

Komsum von Cannabis in Spanien

Marihuana ist mit Abstand die meist konsumierte, illegale Droge in Spanien. Im europäschen Vergleich ist Spanien an dritter Stelle. Ins besondere Haschisch wird viel geraucht, da mit Marokko ein klassisches Anbauland gleich in der Nachbarschaft liegt. Die Anzahl der Konsumenten ist allerdings in den letzten Jahren zurückgegangen. Gaben 2009 noch 31,2% der Spanier an wenigstens einmal im Leben Cannabis konsumiert zu haben, waren es 2009 nur noch 27,4%.

Rechtliche Situation von Cannabis in Spanien

Rechtlich gesehen ins der Anbau von Cannabis in Spanien ebenso illegal wie in Deutschland. Allerdings hatte sich die Lage diesbezüglich wesentlich entspannt. Zwischenzeitlich zählte der Umgang mit dem Thema zu den liberalsten in Europa. 2-3 Pflanzen zum Eigenbedarf führten in der Regel nicht mehr zu einer Strafanzeige. Was in den eigenen vier Wänden passiert oder konsumiert wurde, ging hier keinen etwas an. Kiffen in der Öffentlichkeit dann schon eher. Das im März 2015 von der konservativen, spanischen Regierung verabschiedete Gesetz zur „Sicherheit der Bürger“ sieht für Drogenkonsum in der Öffentlichkeit eine Geldstrafe ab 300 EUR  bis 30000 EUR vor. Auch gegen Lokale, die das Kiffen bisher tolerierten, soll stärker vorgegangen werden. Der Anbau von Marihuana zum Eigenbedarf kann wieder rechtlich belangt werden. Unklar ist auch, ob für ein Besuch der staatlichen Organe ein richterlicher Beschluß nötig ist oder ob es reicht, wenn ein Polizist eine Hanfpflanze im Haus oder Garten entdeckt hat. Bei Verkehrskontrollen soll neben Alkohol auch verstärkt auf Cannabis Konsum getestet werden. Bei positiven Ergebnis ist mit einer Geldsstrafe oder Führerscheinentzug zu rechnen.

Cannabis in Spanien als Wirtschaftsfaktor

Generell hat sich die spanische Cannabis Branche in den letzten Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Durch die dezentrale Gesetzgebung haben sich einigen Regionen zu regelrechten „Kiffer Paradiesen“ entwickelt. Vorreiter sind die autonome Region Katalonien mit der Hauptstadt Barcelona und das Baskenland. Hier sind in den letzten Jahren zahlreiche Cannabis Vereine, – und Klubs entstanden. Ungefähr 300 gibt es alleine in Barcelona mit rund 150000 Mitgliedern. In ganz Spanien sind es gar 700 Vereine und Klubs mit 200000 Mitgliedern. Cannabis wird auf vereinseigenen Plantagen angebaut und nur an Mitglieder abgegeben. Dies bringt den regionalen Regierungen steuerliche Einnahmen in Millionen Höhe ein. Häufig ist der Konsum nur in den Vereinsräumen gestattet. Die Mitglieder müssen aber mindestens 18 Jahr alt sein. Wie sich die verschärfte Gesetzgebung auf die Cannabis – Vereine auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Growshops gibt es wie in Deutschland fast in jeder größeren Stadt. Der Unterschied ist aber, das man hier auch legal Hanfsamen kaufen kann. Dies ist auch der Grund, warum Samenwahl legal Hanfsamen aus Spanien weltweit vertreibt.

Spanische Seedbanks

In den letzten Jahren hat sich auch die Anzahl der spanischen Seedbanks vervielfacht. Der Grund ist zum einen der liberale Umgang mit dem Thema. Aber auch das fast halbjährlich andauernde sommerliche Klima bietet idealste Voraussetzungen zur Zucht und Selektion von Hanfsamen Genetiken.

Besonders hervorzuheben wären Sweet Seeds aus Valencia. Mit ihrer großen Auswahl an hochqualitativen, feminisierten und Autoflowering Hanfsamen haben sich sich einen große Fangemeinde weltweit erarbeitet. Weitere spanische Seedbanks sind Mallorca Seeds, Mandala Seeds, Medical Seeds, World of Seeds, Delicious Seeds oder Heavyweight Seeds.

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Cannabis Messen in Spanien

Mit der wirtschaftliche Entwicklung der spanischen Hanfbrache entstanden auch die Messen Spannabis in Málaga und Barcelona. Hier trefen sich Vertreter der weltweit operierenden Unternehmen aber auch vorallem spanische Firmen.

Haschisch aus Marokko

Im Gegensatz zum relativ liberalen Umgang mit dem Anbau zum Eigenbedarf von Cannabis in Spanien wird der Schmuggel und Verkauf von marokkanischem Haschisch rigoros verfolgt. Die andalusische Küste ist nur 14 km von Marokko entfernt und der Weg über die Meeresenge von Gibraltar zählt nach wie vor zu den wichtigsten Vertriebsrouten der Drogen Mafia. Häufig werden auch Flüchtlinge gezwungen Haschischpakete mit ins Boot zu nehmen, um sich so die Überfahrt zu finanzieren.

Wer einmal selber einen Ausflug nach Marokko macht, sollte es lieber bleiben lassen, den Rest des Pieces mit zurückzubringen. An den spanischen Grenzübergängen werden zum Teil Drogen Spürhunde eingesetzt. Mit einer erheblichen Geldstrafe ist zu rechnen. Ab einer Menge von 1Kg kann man schon mit Gefängnis von 1-3 Jahren bestraft werden.